Manche Tage verlangen nach etwas mehr Höhe. Rund um The Brecon gibt es viele Wege hinauf — manche führen auf eine längere, landschaftlich schöne Tagesreise, andere eignen sich für einen unkomplizierten Ausflug ins Berner Oberland und darüber hinaus.
Manche Ziele liegen ganz in der Nähe, andere brauchen den besseren Teil eines Tages. Alle zeigen die Schweiz aus einer anderen Perspektive — von oben.


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Bekannt als die Schweizer Pyramide, gehört der Niesen zu den unverkennbaren Silhouetten des Berner Oberlands — klar, alleinstehend und fast wie gezeichnet vor dem Himmel.
Schon die Fahrt hinauf hat ihren eigenen Reiz. Ab Mülenen steigt die historische Niesenbahn stetig dem Gipfel entgegen, während unten der Thunersee liegt und sich darüber die Berner Alpen öffnen. Oben angekommen ist der Blick weit, ruhig und wunderbar geordnet.
Einmal im Jahr wird der Berg zur Bühne für den Niesen-Treppenlauf, wenn Läuferinnen und Läufer die Diensttreppe entlang der Standseilbahn bezwingen. Alle anderen nehmen den sanfteren Weg nach oben.
Ein Berg mit klaren Linien, eine nostalgische Fahrt und eine Aussicht, für die man sich Zeit nehmen sollte.
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Das Stockhorn ist ein ruhiger Klassiker — breit, gelassen und schön gelegen zwischen Simmental und Thunersee.
Die Gondel bringt Sie in zwei sanften Etappen nach oben, während sich die Landschaft langsam unter Ihnen öffnet: grüne Täler, dunkle Wälder, der See in der Ferne und an klaren Tagen der Blick weit über die Berner Alpen. Oben ist die Stimmung weniger dramatisch als auf manch höherem Gipfel, aber nicht weniger eindrücklich — weit, offen und wie gemacht, um noch ein wenig zu bleiben.
Rund um den Gipfel gibt es kurze Spaziergänge, eine Panorama-Aussichtsplattform und etwas tiefer einen Bergsee für eine ruhige Pause auf dem Weg zurück.
Ein leiser Gipfel mit Raum, Aussicht und etwas mehr Ruhe.
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Über dem Thunersee verbindet das Niederhorn See, Wald und hochalpine Aussicht — mit Eiger, Mönch und Jungfrau am Horizont.
Schon die Fahrt nach oben beginnt ruhig: mit der Standseilbahn ab Beatenbucht und weiter mit der Gondel ab Beatenberg, immer höher über dem Wasser. Mit jedem Abschnitt verändert sich der Blick — vom See und den Dörfern hin zu offenen Graten und den grossen Gipfeln dahinter.
Oben ist das Niederhorn ein Ort für einen leichten Spaziergang, ein langsames Mittagessen oder einfach einen Moment des Stillstehens. Auch Wildtiere gehören hier zur Landschaft: Steinböcke, Murmeltiere und Greifvögel lassen sich auf den ruhigeren Wegen immer wieder beobachten.
Ein ruhiger Aussichtspunkt über dem See — weit, offen und mit Ausblicken, die lange nachwirken.
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Hoch und mit grosser Kulisse: Das Schilthorn ist ein Bergtag mit echter Dramaturgie — durch das Lauterbrunnental und das autofreie Dorf Mürren hinauf.
Auf dem Gipfel öffnet sich der Blick weit über die grossen Berge des Berner Oberlands, mit Eiger, Mönch und Jungfrau am Horizont. Piz Gloria bringt seinen eigenen Charakter mit: das Drehrestaurant, die Aussicht und ein Stück James-Bond-Geschichte.
Auf dem Weg hinauf oder zurück lohnt sich ein Halt in Birg für den Skyline Walk und den Thrill Walk — ausgesetzt, eindrücklich und ganz nah am Berg.
Eine landschaftlich schöne Reise, ein hoher Aussichtspunkt und ein wenig altes Kino über den Wolken.
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Ikonisch aus gutem Grund: Das Jungfraujoch steht für Schnee, Eis und Höhe — ein klassisches Schweizer Hochgebirgserlebnis und eine der bekanntesten Reisen in den Alpen.
Der Zug bringt Sie stetig hinauf durch die Berge bis zum höchstgelegenen Bahnhof Europas. Oben wirkt die Landschaft fast unwirklich: helles Gletscherlicht, weite weisse Flächen und der Aletschgletscher, der sich in die Ferne zieht.
Es ist ein grösserer Tagesausflug und oft entsprechend belebt. Wer dem üblichen Strom etwas entgehen möchte, nimmt den markierten Weg durch den Schnee zur Mönchsjochhütte. Dort wird es etwas weiter, etwas stiller — und man spürt noch mehr, wie hoch oben man hier wirklich ist.
Für alle, die diesen grossen Schweizer Bergmoment suchen, bleibt das Jungfraujoch eindrücklich. Besonders, wenn man ein paar Schritte über die Hauptroute hinausgeht.
Eine Reise in Eis, Höhe und eine Aussicht, die bleibt.
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Etwas weiter weg, aber eindrücklich: Glacier 3000 ist ein Bergtag mit einer ganz anderen Stimmung — klare Gletscherluft, offene Grate und weite, ausgesetzte Blicke.
Die Reise führt Richtung Les Diablerets, wo die Gondel rasch in eine Landschaft aufsteigt, die heller, schärfer und abgelegener wirkt. Oben verbindet der Peak Walk by Tissot zwei Gipfel mit einer Hängebrücke, während sich die Alpen in alle Richtungen ausbreiten.
Hier liegt während eines grossen Teils des Jahres Schnee, und auch das Gefühl für die Landschaft verändert sich: weniger sanfte Alpweiden, mehr Fels, Eis und Himmel. Wer sich bewegen möchte, findet Gletscherwanderungen und saisonale Aktivitäten. Für andere reicht es, einfach stillzustehen und die Höhe wirken zu lassen.
Etwas weiter zu erreichen, aber lohnend für einen Bergtag, der klar, weit und wunderbar hoch wirkt.